Wir hatten Ende Oktober 2025 einen Termin in Geesthacht zur Energieberatung der Verbraucherzentrale. Die Beratung ist übrigens kostenfrei.
Der Berater war aus meiner Sicht sehr kompetent und hat sich viel Zeit genommen für die Beratung. Unser Ziel war es weitere Hinweise zu bekommen, wie wir die Heizkosten in unserem Haus senken können. Es sind bereits alle Fenster erneuert.
Wir bekamen u.a. den Tipp über eine Einblasdämmung unsere Wände besser zu dämmen, eine kostengünstige und sehr wirksame Maßnahme bei zweischaligem Mauerwerk.
Ich habe dann mehrere Firmen angeschrieben, die so etwas in Hamburgs Osten anbieten. Am schnellsten hat VARM geantwortet und sofort ein Angebot erstellt.
Nach knapp einer Woche war dann ein Mitarbeiter vor Ort, der die Wände genauer untersucht hat. Es ging darum, ob der Luftspalt überall groß genug ist. Nach der Untersuchung wurde das Angebot aktualisiert. Bis dahin hatten sich die anderen Firmen noch nicht einmal gemeldet.
Also haben wir das Angebot angenommen und den Auftrag erteilt. Zwei Wochen danach war dann auch das Team hier, das die Einblasdämmung vorgenommen hat. Zwei wieder sehr freundliche Mitarbeiter, die knappe einen Tag verbracht haben um zehn Säcke Glaswolle in unsere Wände zu pusten, die Glaswolle fühlt sich übrigens wie normale Watte an. Der Effekt der Maßnahme ist deutlich mess- und spürbar.
Es dauerte aber 1 bis 2 Tage, bis sich die Innenwände deutlich erwärmt hatten. Rechnung und Steuerbescheinigung kamen dann auch sehr schnell. Was mich bei den Mitarbeiten überrascht hat, ist die Tatsache, dass sie alle ihren Job und ihre Firma sehr gelobt haben. Bei VARM muss ein gutes Arbeitsklima herrschen.
Der Ausflug nach Geesthacht hat sich damit wirklich gelohnt. Die Umstellung auf eine Wärmepumpe wird so sicherlich leichter fallen.
Was mich bei der ganzen Gelegenheit überrascht ist die Tatsache, dass ich bisher noch nie in meinem Umfeld etwas von der Einblasdämmung gesehen oder gehört hatte. Dabei dürfte das für viele Häuser im Schneewittchenweg interessant sein, die so im Zeitraum 1971 bis 1990 gebaut wurden. Dort ist in der Regel ein Luftspalt im Mauerwerk vorhanden, den man mit mit Glaswolle füllen kann.
Der bei uns erzielte Effekt ist deutlich. In der nordwestlichsten Ecke des Hauses hatten wir an der Innenwand stellenweise Temperaturen von 14,7°C. Nach der Dämmung haben wir an der gleichen Stelle 17,2°C. Auch wenn sich die Raumtemperatur nicht verändert hat, das regeln ja die Heizungs-Thermostaten, kommt es zu einem angenehmeren Raumgefühl. Außerdem kann ich damit rechnen, dass sich der Energieverbrauch der Heizunganlge entsprechend verringert. Aktuell sind im Erdgeschoss die Außenwände wärmer als der Fußboden.
Was mich übrigens sehr überrascht hat, sind die überschaubaren Kosten. Wir haben etwa 3.000 € für die Arbeiten bezahlt. Über die Steuer werden wir davon 20% erstattet bekommen, auf drei Jahre verteilt.
Wer aus der Nachbarschaft Interesse hat, der kann sich bei mir gerne weitere Informationen einholen.











